Dipl. Ing. Susanne Löhnig *31. Juli 1970

verheiratet, ein Sohn (18), zwei Töchter (13 und 15)

Kreativpädagogin, Autodidaktin, Visionärin, Querdenkerin, Stadtplanerin, Bauassessorin

Susanne Löhnig Malort Werkort Viersen

Mein Weg!

 

Ich habe es schon immer geliebt, handwerklich zu arbeiten und kreativ gestaltend tätig zu sein, als Kind, zu Schulzeiten, im Studium und später mit meinen Kindern und in den eigenen vier Wänden. Heute weiß ich, dass dies mein ganz persönliches Bedürfnis ist, mich in meinem Leben „auszudrücken“ und dieses Gefühl kommt tief aus meinem Bauch heraus. 2009, als das Jüngste meiner drei Kinder 4 Jahre alt war,  begann ich in meinem eigenen kleinen Atelier „Kunstkurse“ für Kinder anzubieten. Sie durften frei (d.h. ohne sog. Bastelanleitung) arbeiten und sich dem Material hingeben. Es gab zwar immer ein Thema, aber niemand wusste vorher, was am Ende entstehen würde. Nach dem Motto "der WEG ist das Ziel" haben wir zwei- und dreidimensional mit unterschiedlichsten Materialien gearbeitet. Es war immer mehr ein SPIEL als eine belehrende Tätigkeit! Die Kinder hatten einfach SPASS am Ausprobieren, Entdecken und Experimentieren. Mit der Zeit wurde es für mich immer wichtiger, auch meine pädagogischen Qualifikationen zu stärken. Ich schloss eine kunstpädagogische Weiterbildung in der Bleiberger Fabrik in Aachen ab. Dort habe ich u.a. gelernt, fachlich professionell in den verschiedensten Situationen sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen zu handeln und mit Störungen aller Art in der Gruppe umzugehen. 

 

Die größte und somit entscheidende Entdeckung machte ich jedoch im Jahr 2013, es war die Begegnung mit Arno Stern und seinem Malort. Ihn persönlich kennengelernt zu haben war sehr inspirierend. Seine Erkenntnisse über Kinderbilder, die rein auf eine ausdauernde und wertschätzende Beobachtung beruhen und immer zu 100% vom Kind ausgehen, d.h. weder aus einer kunsterzieherisch, medizinisch noch psychologisch vorgeprägten Sicht betrachtet werden, haben mich schwer beeindruckt. Seine Reisen um die halbe Welt, seine Geschichte über die Entstehung seiner "Formulation", die vor nun schon mehr als 70 Jahren seinen Anfang in einem Heim für Kriegswaisen in Paris genommen hat, empfinde ich heute aktueller denn je. Der respektvolle Umgang miteinander im MalORT, die Wichtigkeit des ‚Spielens’, die freie Hingabe eines Jeden an sein Bild, nur der inneren Spur folgend und frei von jeder Bewertung bereichern mein Leben enorm. Dies möchte ich gerne an möglichst viele Menschen weitergeben.

 

Speziell in der heutigen Zeit, in der Erschöpfungszustände wie „burnout“ und "psychische Verhaltens-störungen" wie ADS/ADHS immer häufiger auftreten, empfinde ich es als elementar wichtig, einen Ort der Ruhe, der 'Erdung', Entspannung und Kreativität anzubieten. Einen angstfreien Raum, an dem man ganz zu sich kommen und seinen inneren Bedürfnissen, Neigungen und Potentialen nachgehen darf. Einen Ort ohne Druck und Zensur, an dem man mit Farben und unterschiedlichen Materialien "frei spielen" darf. Ich treffe heute wichtige Entscheidungen bewusst aus dem Bauch heraus und von Herzen. Ich lasse mich möglichst nicht unter Druck setzen oder mein Handeln von Ängsten bestimmen, sondern die Dinge gerne in Ruhe auf mich zukommen. In dieser Überzeugung mit meiner Familie leben zu dürfen ist manchmal zwar eine wahre Herausforderung, aber ich empfinde es als großes Glück und es bringt mehr Gelassenheit und Frieden in unseren Alltag.

Abgeschlossenes Hochschulstudium der Architektur mit Schwerpunkt Städtebau an der RWTH Aachen und an der University of Washington in Seattle/USA - Städtebaureferendariat bei der Bezirksregierung in Köln mit großer Staatsprüfung in Frankfurt/ Main

 

Autodidaktische Weiterbildung im handwerklich gestalterischen Bereich seit dem Beginn meines Studiums bis heute: Modellbauarbeiten, Schreinereipraktikum, Freihand-Zeichnen, Aktzeichnen, Aquarell-, Acryl-, Seidenmalerei, klassisches Arbeiten in Ton, bildhauerisches Arbeiten in Stein und mit Ton, Kerzenziehen, Mosaikarbeiten, Holzschnitzen, Schweißen

 

4 Jahre Leiterin des Kunstateliers "KIKUs" - Kinderkunstkiste Viersen 10/2009 bis 10/2013

Leitung verschiedener Kreativ-AG's an Grundschulen 2012-2014

 

"Kunstpädagogische Weiterbildung für Künstler/innen in pädagogischen Arbeitsfeldern der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung" in der Bleiberger Fabrik in Aachen von 01/2013 bis 06/2014

 

Ausbildung zur dienenden Rolle im Malspiel bei Arno Stern im August und Dezember 2013, Eröffnung des 'MalORTWerk' (MalORT und WerkORT) in Viersen im April 2014

 

Ausbildung zur Lachyoga-Leiterin bei Dorothee Müllender und Irene Thelen-Denk in Viersen im November 2016

„Sei

einfach

du

Selbst,

alle

anderen

gibt

es

schon"

 

Oscar Wilde

Hier treffen sich 

Jung und Alt

aus dem Umkreis

Viersen, Krefeld und

Mönchengladbach,

um ohne Vorgaben und Bewertungen zu malen

und zu werken!